Geschichte des Hellsehens

Auf Unsicherheiten und Fragen, die das Leben aufwirft, kann man nicht so ohne Weiteres eine Antwort finden. Auch liebe Freunde wissen nicht unbedingt, was wirklich weiter hilft, da die kleinen Geheimnisse selbst ihnen verborgen bleiben. Doch ist das Wissen um die Lösung in uns selbst vorhanden, allein das Bewusstsein scheint sich der Klarheit zu entziehen. Eine Orakelbefragung hilft als verbindendes Glied zwischen unterbewusstem Wissen und bewusstem Verstehen.

Neben unzähligen anderen Dingen, wie die Formgebung von Teeblättern oder Kaffeesatz, ist ein Kartenspiel ein hervorragendes, weil bebildertes Medium für solche Innenschau. Es gibt besonders für diesen Zweck angelegte Kartendecks, wie beispielsweise die Lenormandkarten oder eines der vielen Tarotdecks oder Orakelkarten, aber auch ein gewöhnliches Spielblatt kann dem Kundigen die Zeichen der Zeit weisen.

Beim Kartenlegen werden die Bedeutungen der gezeigten Motive beleuchtet. Je nach Auslagetechnik kann eine Karte genauer betrachtet werden und alles Wichtige aus diesem Gleichnis erarbeitet werden, oder mehrere Karten werden in bezug zueinander gedeutet. Bei letzteren Varianten wird jeder Karte ein bestimmter Deutungsbereich zugewiesen. Dies kann Gegenwart, Vergangenheit oder Zukunft betreffen, aber auch menschliche Beziehungen, Hoffnungen oder Ängste können hier einen Platz zugewiesen bekommen.

Bei der Ausdeutung der Symbole ist es ratsam, Kundige zurate zu ziehen, denn manche Symbole können einen Laien erschrecken. So ist beispielsweise die Karte Nummer 13, der Tod, im Tarotdeck nicht mit dem Ende des Lebens zu assoziieren. Sie besagt lediglich, dass etwas in der bisherigen Form nicht mehr benötigt wird. Dies kann einen Hausputz ebenso anzeigen, wie einen Umzug, einen Jobwechsel oder einen Abschied.