Vademecum im virtuellen Zeitalter

Hat das Internet unser Leben verändert?
Ganz klares JA!

Immer positiv?
Ebenso klares NEIN!

Unser Leben ist öffentlicher geworden und gerade beim jüngeren Teil der Bevölkerung mit einem alarmierenden Verlust des Bewusstseins, Dinge im Extremfall tatsächlich, und nicht nur im übertragenen Sinne, der halben Welt mitzuteilen, verbunden.
Früher führte man ein Tagebuch, von dem man noch nicht einmal wollte, dass es die eigenen Eltern oder Geschwister zu Gesicht bekamen.
Heute schreibt man nahezu über die gleichen Themen einen Blog.

Auf z.B. Facebook ist hip, einen möglichst großen “Freundes”-Kreis zu haben, ohne zu realisieren, dass eine Vielzahl von Menschen, die man überhaupt nicht kennt, erfährt, wo und mit wem man im Urlaub oder auf der letzten Party war.
Potentielle Personalchefs nehmen interessiert die Zurschaustellungen des Lebenswandels, bis hin zu optischen Eindrücken zur Kenntnis.
Durch das Internet besteht allerdings auch 24 Stunden die Möglichkeit, sich über ALLES zu informieren, zu shoppen (egal, ob man in einem kleinen Ort lebt oder Geschäfftsungünstige Arbeitszeiten hat) oder sich in Foren austauschen oder Hilfen jeder Art zu suchen.
Im Glücksfall findet man online sogar den Partner fürs Leben.
Diese Vielfalt beinhaltet Risiken; wenn man sich diese bewusst macht, ist es toll, “on” zu sein.